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Christkönig, 21. / 22. 11. 20 - Miniaufnahme
Kreuzzeichen: im Namen des Vaters,…
Gott unser Vater, in dessen Haus wir alle geborgen sind, sei mit euch…
«Gottes Haus – unser Haus – mein Haus»
Unter diesem Motto gestalten wir die diesjährige Miniaufnahme. Wir haben uns hier im Haus Gottes – unserer schönen Pfarrkirche – versammelt um miteinander Gottesdienst zu feiern. Wir alle brauchen ein Haus um zu wohnen, zu leben, zu arbeiten. So ein Haus schenkt uns Geborgenheit, Sicherheit und Schutz. Ohne Haus wären wir obdachlos und letztlich auch heimatlos – auch im Glauben.
Unser Haus ist neben der Kirche auch noch die Pfarrei und ihre Gruppierungen. In diesem Haus der Pfarrei wirken viele Gruppierungen und Vereine, so auch die Minis. Sie alle sind in diesem Haus willkommen und geborgen. An so einem Haus muss immer gebaut und renoviert werden, damit es nicht zerfällt.
So wollen wir uns jetzt im Kyrie besinnen:
Kyrie
Zum Hausbau braucht man viele Steine. Es gibt jedoch auch Steine, die verstaubt oder schmutzig sind. Damit sie zum Bau verwendet werden können, müssen sie erst gereinigt werden. Ehe wir nun die Messe feiern, wollen wir auch unser Herz frei machen, von allem was es belastet. Wir wollen dich um Vergebung bitten:
·        In unserem Leben denken wir nur selten an dich, obwohl wir wissen, wie sehr du für uns da bist.
Herr, erbarme dich.
·        Du bist in allen Menschen bei uns und trotzdem denken wir oft nur an uns.
Christus, erbarme dich.
·        Du hast uns gezeigt, wie wir gut und richtig leben können. Oft folgen wir dir nicht, weil wir Angst haben von anderen ausgelacht zu werden.
Herr, erbarme dich.
Durch Jesus Christus, der uns die Botschaft von Gottes Liebe und Barmherzigkeit gebracht hat, möge uns Gott unser Vater all unsere Fehler verzeihen. Amen

Tagesgebet
Guter Gott,
wir sind hier versammelt, weil wir dich loben und ehren wollen.
Denn du hast uns deinen Sohn Jesus Christus gesandt,
mit ihm möchten wir das grosse Haus der Liebe erbauen.
Er ist der Grundstein, der uns zusammenhält. Wir bitten dich:
nimm uns alle als deine Bausteine an.
Dafür danken wir dir durch Christus, unseren Herrn.
Amen.
Lesung: Das neue Haus
Ein Mann hatte ein Haus gebaut. Er hatte Jahre dazu gebraucht um zu sparen, zu planen und zu bauen. Als es fertig war, feierte er ein Fest.
Dann ging er in die Kirche, um Gott zu danken.
Auf den Weg dorthin traf er einen, der ihn um sein Haus beneidete.
Dieser sagte: „Hör zu, wie kann man so unklug sein, sich heute noch ein Haus zu bauen. Liest du nicht von den Unwettern, die durchs Land ziehen; von Überschwemmungen, Blitz und Hagel, die Fenster und Dachziegel zertrümmern? Hast du nichts von den Wirbelstürmen und Sturmfluten gehört, die ganze Häuser wegschwemmen?“
Ich habe mein Haus auf gutem Grund gebaut.“
„Nun gut, selbst wenn dich die Unwetter verschonen, so denke an die Feuersbrünste, die ganze Straßenzeilen einäschern. Wie leicht springt ein Funke auf dein Dach und brennt alles nieder, und all deine Ersparnisse, die du ins Haus gesteckt hast sind vernichtet.“
„Ich habe es auf gutem Grund gebaut.“
„Wenn du das alles nicht fürchtest so denke doch daran, wie leicht in der heutigen Zeit ein neuer Krieg ausbrechen kann, der dich aus dem Haus vertreibt. Atomraketen und Bomben wird es vom Himmel regnen, und da wo dein Haus stand bleibt nur noch ein tiefer Trichter.“
„Ich habe auf gutem Grund gebaut,“
sagte der Mann ein drittes Mal. Der Neider sah ihn verständnislos und auch ein bisschen verärgert an.
„Du antwortest drei Mal das gleiche. Worauf stützt sich deine Zuversicht, dass deinem Haus nichts geschehen wird. Worauf hast du gebaut, dass du ohne Angst und Sorge lebst.“
„Auf...“, „sag, es, sag es schon.“
„Es ist ein wenig altmodisch, was ich sagen werde, und für manche Ohren mag es einen wenig komisch klingen. Aber ich baute mein Haus auf etwas, auf das man früher jedes Haus baute und es auch heute meist noch tut, auch wenn man es nicht ausspricht, weil man Angst hat verlacht zu werden. Ich habe mein Haus auf Gottvertrauen gebaut.“

Evangelium nach Matthäus
Wer diese meine Worte hört und sich nach ihnen richtet, wird am Ende dastehen wie ein kluger Mann, der sein Haus auf felsigen Grund baute.
Als dann die Regenflut kam, die Flüsse über die Ufer traten und der Sturm tobte und an dem Haus rüttelte, stürzte es nicht ein, weil es auf Fels gebaut war.
Wer dagegen diese meine Worte hört und sich nicht nach ihnen richtet, wird am Ende wie ein Dummkopf dastehen, der sein Haus auf Sand baute.
Als dann die Regenflut kam, die Flüsse über die Ufer traten, der Sturm tobte und an dem Haus rüttelte, fiel es in sich zusammen und alles lag in Trümmern


Predigtgedanken
Liebe Kinder, liebe Erwachsene
Vielleicht habt ihr auch schon einmal in einer SAC-Hütte übernachtet. Das ist immer ein besonderes Erlebnis. Solche Schutzhütten müssen viele Stürme aushalten, sie sind auf ein gutes Fundament aufgebaut.
Vor vielleicht 20 Jahren, als es noch keine so praktischen Handys mit GPS und allem möglichen gab, war ich mit meiner Frau auf einer Skitour unterwegs. Wir haben in der Rugghubelhütte, oberhalb Engelberg, übernachtet. Von dort aus haben wir eine Skitour auf den Ruchstock unternommen. Bei der Rückkehr zur Hütte über das Rotgrätli kam schlechtes Wetter auf. Es begann zu stürmen und zu schneien, wir konnten fast nichts mehr sehen. Wer diese Gegend kennt, weiss dass das Gelände sehr unübersichtlich ist und man die Hütte erst sieht, wenn man praktisch vor ihr steht. Und so kam es, dass wir die Hütte bei diesem Sturm und Nebel lange suchen mussten. Der Hüttenwart aber wusste, dass wir unterwegs sind. So ist er in diesem Sturm vor die Hütte gestanden und hat uns gepfiffen und gerufen. Wir haben dann im Sturm ihn gehört und konnten die Hütte Gott sei Dank ganz schnell finden. Wie froh waren wir, nun in der Hütte in Sicherheit und vor dem Sturm geschützt zu sein!
Dieses Erlebnis lässt sich gut auf das Gleichnis vom Haus auf dem Felsen anwenden. Ist das Haus auf gutem Fundament gebaut, bietet den Menschen Schutz und stürzt es bei einem Sturm nicht gleich zusammen. Mit diesem Haus meint Jesus den Glauben. Mein Glaube soll auf einem guten Fundament stehen, dass er bei einem Sturm nicht sofort zusammenbricht. Und so wie der Hüttenwart in der Rugghubelhütte uns geholfen hat, dass wir die Hütte wieder finden, so sollen auch wir zu einander stehen und einander helfen, damit wir in den Stürmen des Lebens den Glauben nicht verlieren und die Hoffnung nicht aufgeben.
Auch Ihr, liebe neue Ministranten, habt viel mit diesem Haus zu tun, das auf ein gutes Fundament gebaut ist. Wenn ihr nun in unserem Haus, in die Ministrantenschar aufgenommen werdet, baut ihr an einem guten Fundament des Glaubens. Ihr lebt diesen Glauben, ihr feiert diesen Glauben. Dieser Glaube soll euch wichtig sein. Dazu wünsche ich euch viel Freude und Kraft. Amen
Plaketten segnen
Liebe neue Minis,
Ihr bekommt jetzt die Miniplakette, die ihr immer zu euren Dienst tragen werdet. Doch vorher wollen wir um den Segen der Plaketten bitten:
Jesus Christus sei mit euch!
Jesus Christus, du hast uns durch Taufe und Firmung berufen, vor den Menschen Zeugnis für dich abzulegen.
Wir bitten dich: segne + diese Plaketten und die Ministranten, welche sie zum Ministrieren tragen. Stärke sie im Glauben an dich und hilf ihnen, dass sie mit Freude und Ausdauer – fleissig und mit grosser Freude und Geduld – ministrieren und dass sie dich immer als Fundament spüren dürfen. Durch Jesus Christus, unseren Freund und Lebensbegleiter.
Amen.
Als Zeichen für die Aufnahme in die Ministrantenschar dürfen die Minis nun die gesegneten Plaketten tragen.
Guter Wunsch
Liebe Ministranten. Ihr seid bereit, den Ministrantendienst auszuüben. Ihr helft beim Altardienst. In der Eucharistiefeier bringt ihr die Gaben Brot und Wein. Ihr schenkt dem Gottesdienst eine besondere Würde und Festlichkeit. In eurem Auftreten sollt ihr ein Vorbild sein. Euer Dienst soll nicht nur eine praktische Hilfe sein, sondern Ausdruck eures Glaubens an Jesus Christus. Für euren weiteren Weg wünschen wir euch viele gute Momente.

Fürbitten
Guter Gott, wir bauen alle an unserem schönen Haus mit. Doch du bist der Bauherr. Ohne dich schaffen wir es aber nicht. Deshalb kommen wir mit unseren Bitten zu dir:
·        In deine Kirche hast du uns heute eingeladen, schenke uns die Gemeinschaft mit dir, damit wir uns alle wohlfühlen.
Herr, lass uns lebendige Steine sein.
·        Lieber Gott auf stabilem Grund muss ein Haus gebaut sein, ein stabiler Grund unseres Lebens sollst du sein. Lass der Glaube an dich in uns wachsen, damit wir die Verbundenheit mit dir spüren.
Herr, lass uns lebendige Steine sein.
·        Die Liebe zu dir und unseren Mitmenschen ist der wichtigste Baustein in unserem Leben. Lass uns deine Liebe spüren, damit wir sie an andere Menschen weitergeben können.
Herr, lass uns lebendige Steine sein.
·        Lieber Gott, ein wichtiger Grundstein in unserem Leben ist die wunderschöne Schöpfung, die du uns geschenkt hast. Lass uns die Natur bestaunen und achten und in allem was lebt dich sehen.
Herr, lass uns lebendige Steine sein.
·        Lieber Gott, der Baustein Freude lässt unser Haus in Licht erstrahlen. Schenke uns allen deine Freude, damit wir die schönen Seiten unseres Lebens geniessen können.
Herr, lass uns lebendige Steine sein.
·        Lieber Gott, auch die Hoffnung ist ein wichtiger Baustein in unserem Leben. Ohne Hoffnung entsteht Mutlosigkeit Angst und Verzweiflung. Schenke allen Menschen, die die Hoffnung verloren haben neue Zuversicht. Lass sie aus deiner Kraft und liebe schöpfen.
Herr, lass uns lebendige Steine sein.
So bitten wir dich, sei bei uns, in deiner Kirche und, bei allen Menschen und in der ganzen Welt, damit wir zu einer grossen Gemeinschaft zusammenwachsen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
AMEN.
Überleitung zur Kommunionfeier
Wir haben Gottes Wort gehört. Nun dürfen wir der Einladung von Jesus folgen: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich nehme euch an. Bei mir könnt ihr Ruhe finden.“
Im heiligen Brot will Christus uns Kraft sein für unseren Alltag.

Preisgebet
Gott, unser Vater,
du hast uns zusammengerufen.
Wir sind hier und wollen dich loben und dir danken.
Wir wollen dich preisen und dir sagen:
Groß bist du, und wunderbar hast du alles gemacht.
Wir danken dir für unser Leben,
für alles Gute und Schöne, das wir durch dich erfahren dürfen,
wir danken dir für deine Liebe, die du uns schenkst
und wir danken dir für die Mädchen und Buben,
wir heute in unsere Minischar aufnehmen durften.
Wir danken dir für die Menschen, die uns beschenken und lieben,
die unser Leben reich und glücklich machen.
Besonders danken wir dir für Jesus Christus,
der uns die Botschaft deiner Liebe gebracht hat.
Er ist unser Fundament und unsere Hoffnung,
bei ihm finden wir Geborgenheit und Schutz
in allen Stürmen des Lebens.
Guter Vater, wir empfehlen dir auch alle Menschen,
die schon gestorben sind und von denen wir hoffen,
dass sie bei dir in deinem Reich sind.
Dir, dem Vater, unserem Gott, kommt Ehre zu und alles
Lob durch Jesus Christus, deinen Sohn und unseren Herrn,
in der Liebe des Heiligen Geistes - in dieser Zeit und für alle Zukunft.
Amen.
Unser Leben ist in Gottes Hand. So können wir voll Vertrauen beten:
Vater unser


Friedensgruss
Der Friede, den uns Jesus Christus schenken will, ist ein ganz wichtiger Baustein in unserem Haus.
Der Friede von Jesus Christus sei mit euch!
Mein Herr und mein Gott…
Kommunionvers
Kommt und empfangt das Brot des Lebens, das allen Hunger nach Liebe zu stillen vermag.
Schlussgebet
Guter Gott,
eine Kirche in der alle willkommen sind, das wünschst du dir von uns. Hilf uns eine gute Gemeinschaft zu bilden. Gib das jeder von uns seine Fähigkeiten und Talente einsetzen kann und jeder seinen eigenen Platz in dieser Kirche findet. Hilf uns, dass wir auch zu Hause unsere Begabungen sinnvoll einsetzen, zum Wohle aller. Lass uns nicht neidisch und eifersüchtig auf andere sein, jeder ist wertvoll lass uns gut miteinander umgehen. Mach die Kirche und unser Zuhause zu einem sichtbaren Zeichen und lass uns spüren, dass du immer unter uns Menschen wohnen willst.
Amen
Schlusslied: 211,1-3 König ist der Herr
Segen
Gott segne uns
mit dem Mut des Glaubens,
mit der Kraft der Hoffnung
und mit der Erfahrung der Liebe.
Im Namen des Vaters,…
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